FAQ

BEGRIFFE DER SATELLITENTECHNIK: Glossar

AACS ( Advanced Access Content System )

Ein System zur Rechteverwaltung, das zum Beispiel bei denen DVD- Nachfolgeformaten an Stelle des von Hackern geknackten Vorgängers CSS (Content Scrambling System) eingesetzt werden soll. AACS soll unerlaubte Kopien durch ein digitales Rechtemanagement verhindern. Zugleich ist es mit Erlaubnis des Urheberrechte- Inhabers auch möglich, begrenzt private Kopien zu erstellen und Inhalte in einem Netzwerk zu versenden. Kritiker prangern an, dass AACS der Unterhaltungsindustrie zuviel Macht über die Verwendung der Aufnahmen gebe. Das System gilt bereits als kompromittiert.

ARTEFAKTE

So werden Bildfehler genannt, die bei der Verarbeitung komprimierter Daten entstehen. Dabei tauchen meist kleine Klötzchen im Bild auf. Diese treten vor allem bei digitalen Empfang auf, wenn der Datentransport kurzzeitig abreißt.

Blind Scan

Das automatische Absuchen des gesamten Frequenzbandes ohne das man Frequenzen wissen muss bzw. ohne das man vorher im Receiver Frequenzen speichern muss heisst Blind Scan. Diese Funktion ist sehr nützlich, da man nicht mehr ewige zeiten damit verbringen muss Frequenzen einzugeben. Beim OpenBox kann man derzeit wählen zwischen horizontal, vertikal oder beides. Suche in Schritten in höhe von 4, 6, 8, 10, 12 oder 15 Mhz. Detail, Normal oder Schnell. Die abzusuchenden Frequenzbereiche werden manuell festgelegt. Symbolratenbereiche werden noch Automatisch festgelegt. Vor dem auflisten der gefundenen Transponder durchsucht der Receiver das Frequenzband mit hilfe des Blind Scan. In der regel zwischen 15 und 30 Minuten, je nach Option und Transponder Anzahl. Anschließend findet dann der gewollte Suchlauf statt, wo die Kanäle eingelesen und gespeichert werden.

Bildschirmgröße

Wird bei TV Geräten in Zoll angegeben. Gemessen wird die Diagonale des Bildschirms. Ein Zoll entspricht 2,54cm. 40 Zoll Bildschirmdiagonale entsprechen also etwa 1,02m

Cinch-Audio-Kabel

Audiokabel – häufig auch einfach nach dem verwendeten Stecker Cinch-Kabel genannt – bieten neben Lautsprecherkabeln das größte Potential zur Klangsteigerung an HiFi- und Heimkino-Anlagen. Eingesetzt werden Audiokabel, wenn analoge NF-Signale von SAT od. Kabel- Receiver, AV-Prozessor oder Vorstufe zum Verstärker geschickt werden.

DECODER

Ein Gerät, das verschlüsselt gesendete Datensignale wieder entschlüsselt.

DSL (Digital Subscriber Line)

Sammelbegriff für eine Technologie zum Transport großer Datenmengen über Kupferleitungen (Telefonleitungen). Das in Deutschland genutzte ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) ermöglicht für Downloads Geschwindigkeiten von derzeit bis zu 16 Megabit pro Sekunde. Die Telekom erreicht in ihrem neuen Glasfasernetz VDSL bis zu 50Mbit/Sekunde.

DiSEqC

Ein DiSEqC-Schalter dient dazu, mit einem Receiver mehrere LNBs anzusteuern, ohne dafür das Kabel entfernen zu müssen. DiSEqC (Digital Satellite Equipment Control) bezeichnet eine Datenübertragungstechnik zwischen SAT-Receiver und Multiswitch bzw. SAT-Antenne, die wesentlich flexibler als die 13/18 Volt- und 22 kHz-Technik ist (die 2 Bit uebertragen kann und damit maximal die Umschaltung zwischen 4 Feeds erlaubt). Die Signale werden von TV-Satelliten ausgestrahlt. – DiSEqC 1.0: Ermöglicht insgesamt 16 Schaltzustände: 4 Satellitenpositionen (PositionA/OptionA, PositionB/OptionA, PositionA/OptionB sowie PositionB/OptionB) mit je 4 Schaltzuständen pro LNB (VertikalLowBand, VertikalHighBand, HorizontalLowBand sowie HorizontalHighBand).
– DiSEqC 1.1: Ermöglicht insgesamt 256 Schaltzustände. Dies Ermöglicht bei 4 benötigten Schaltzuständen pro LNB die Ansteuerung von 64 Satellitenpositionen. Die meisten Satellitenreceiver mit DiSEqC 1.1 Unterstützung erlauben jedoch nur die Ansteuerung von insgesamt 16 Satellitenpositionen, was insgesamt 64 Schaltzuständen entspricht.
– DiSEqC 1.2: Ermöglicht die Rotorsteuerung einer Drehanlage. DiSEqC 1.2 ist nicht abwärts kompatibel zu DiSEqC 1.0 und 1.1. Allerdings unterstützen heute alle DiSEqC 1.2 fähigen Receiver auch DiSEqC 1.0.
– DiSEqC 1.3: Erweiterung des DiSEqC 1.2 Standards. Wird auch als USALS bezeichnet. Vereinfacht die Installation und den Betrieb von Drehanlagen.
– DiSEqC 2.0: wie DiSEqC 1.0, aber rückmeldefähig, soll heißen: bidirektionale Kommunikation zwischen Receiver und den angeschlossenen Komponenten.
– DiSEqC 2.1: wie DiSEqC 1.1, aber rückmeldefähig, soll heißen: bidirektionale Kommunikation zwischen Receiver und den angeschlossenen Komponenten.
– DiSEqC 2.2: wie DiSEqC 1.2, aber rückmeldefähig, soll heißen: bidirektionale Kommunikation zwischen Receiver und den angeschlossenen Komponenten.
– DiSEqC 2.3: wie DiSEqC 1.3, aber rückmeldefähig, soll heißen: bidirektionale Kommunikation zwischen Receiver und den angeschlossenen Komponenten.

DIVX

Videoformat, genauer gesagt, ein Codec (Compressor – Decompressor), mit den digitalen Daten komprimiert und wieder dekomprimiert werden. DiVX entstand aus einem erfolgreichen Hack des MPEG-4-Formats. Der Codec erreicht Vergleichweise hohe Datenraten, wodurch sich mehr Daten auf ein Medium, z.B. einem CD –oder DVD-Rohling, speichern lassen. Natürlich nützt ein DivX-Codec in einem DVD-Player herzlich wenig, wenn kein DivX-Material in Form von DVD oder Cds vorliegt.

DTS

Ebenso wie Dolby Digital ist auch dts (Digital Theater System) ein Mehrkanalton- Format. Da es aber mit höheren Datenraten arbeit, ist es Dolby Digital klanglich überlegen. Der Nachteil ist, dass es eben wegen der höheren Raten mehr Speicherplatz auf einer DVD einnimmt. Effektiver ist hier Dolby Digital und deshal auch weiter verbreitet als dts.

DVB

Für jede Set-Top-Box ist das DVB-Logo ein Muß. DVB steht für Digital Video Broadcasting und bezeichnet den weltweiten Standard für die Übertragung digitaler Fernsehprogramme. Im DVB-Standard sind bestimmte Parameter für die Verbreitung und den Empfang digitaler TV-Kanäle festgelegt, an die sich jedes Mitglied des DVB-Konsortiums halten muß, wenn es für seine Produkte das begehrte Logo erhalten will. DVB-Receiver
DVB-H: Handy-TV
– VHF-Band III entsprechend 170-230 MHz
– UHF-IV/V entsprechend 470-862 MHz
– L-Band im Bereich 1.452-1.492 GHz
DVB-S: Empfang über Satellit
DVB-C: Empfang über den Kabelanschluss
DVB-T: Terrestrisches Digitalfernsehen über die Hausantenne. DVB-T ist der Standard für die Übertragung digitaler Fernsehprogramme über die Dach- oder Zimmerantenne. Für eine bessere Unterscheidung zwischen DVB-T-Boxen und Satellitenreceivern werden die Antennenempfänger mit diesem Label versehen, denn eine DVB-T-Box kann keine Programme empfangen, die über Satellit oder im Kabel ausgestrahlt werden. So soll der Verbraucher gleich zur richtigen Box finden.

DVI

DVI ist der Standard zur digitalen Signalübertragung zwischen Grafikkarte und Monitor. Der DVI-Stecker kann unterschiedlich belegt sein: DVI-A führt nur analoge Signale, DVI-D nur digitale und DVI-I (für integriert) beide. Das RGB-Analogsignal liegt, falls vorhanden, auf vier Pins ober- und unterhalb des breiten Massepins, das digitale entweder auf 18 (Single Link) oder 24 Pins (Dual Link) daneben. Die hochauflösenden (HD) Formate setzen allerdings auf den neuen Eingang HDMI, der mit dem verbraucherfreundlichen Kopierschutz HDCP ausgestattet ist.

Full HD

Volle HD Auflösung entspricht: 1.920 x 1.080 Bildpunkte. Damit ist bestmögliches Bild garantiert.

GFK

Seit 1990 ist die GfK als GfK Aktiengesellschaft im Handelsregister eingetragen. Die GfK wurde 1934 als Verein mit dem Namen „GfK-Nürnberg Gesellschaft für Konsumforschung e.V.“ gegründetund und Mitte der 60er Jahre in „GfK – Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung“ abgeändert. Als weltweit agierendes Unternehmen tritt die GfK als GfK Gruppe bzw. GfK Group auf.

HDCP (High- bandwidth Digital Content Protection)

Ein digitaler Kopierschutz von Intel und Silicon Image, der das Kopieren von Sendungen im HDTV- Format verhindern soll. Dabei werden Bild und Ton von einer digitalen Quelle nur abgespielt, wenn der Empfänger (z.B. ein TV- Gerät) die HDCP- Verschlüsselung unterstützt. Fernseher mit „HD ready“- Sigel müssen den Kopierschutz unterstützen. Die digitale Aufzeichnung HDCP- geschützter Inhalte ist nicht möglich.

HDD

HDD steht für Harddisk und weist den Käufer darauf hin, dass das vor ihm im Regal befindliche Gerät eine Festplatte für digitale Aufnahmen besitzt. Teilweise nutzen die Hersteller auch nur die Abkürzung HD. Ein standardisiertes Label für eine integrierte Festplatte existieren leider nicht (siehe DR). Verfänglich wird es dann, wenn die Abkürzung HD auch im Namen des Gerätes vorkommt und in solchen Fällen nicht auf eine Festplatte hinweist.

HD ready

Der TV-Standart der Zukunft ist das hochauflösende Bild sowie die passenden Anschlüsse besitzen, damit es bei der Übertragung vom Wiedergabegerät keine Qulitätseinbußen gibt. Damit sicher der Verbraucher nicht mit Fachchinesisch herumplagen muß, wurde das „HD ready“-Logo eingeführt, welches die HDTV-Tauglichkeit eines TV-Geräts belegt.

IPTV (Internet Protocol Television)

Format für Fernsehübertragungen über das Internet. Die Bilder werden dabei als Datenpakete über Internet- Protokoll verschickt. Im Gegensatz zum klassischen Senderbetrieb gibt es einen Rückkanal.

Kreuzpolarisation

neben Elevation und Azimut kann man die Empfangswerte durch Veränderung die Kreuzpolarisation des LNB verbessern.

LCD (Liquid Crystal Display)

Flüssigkristallbildschirm. Das Display besteht aus zwei dünnen Glasscheiben, die von innen mit einer Elektrodenschicht aus unterschiedlich polarisiertem Material überzogen sind. Im Zwischenraum befinden sich die Flüssigkristalle. Durchgeleiteter Strom sorgt dafür, dass sich die Kristalle so ausrichten, dass sie entweder Licht durchlassen oder nicht.

LNB

Single LNB – mit dem Universal Single- LNB lassen sich alle Frequenzbereiche eines Satelliten empfangen. Am Ausgang kann man nur einen Receiver anschließen.

Twin-LNB – Universal-Twin bietet Anschlussmöglichkeiten für zwei analoge bzw. digitale Receiver, oder einer Twin Receiver.

Quad-LNB – bis zur vier analoge oder digitale Receiver verträgt der Universal- Quad-LNB. Er vereint quasi vier Single-LNB in einem Gehäuse.

Quattro-LNB – wenn man mehr als acht Teilnehmer mit den Signalen einer Satellitenposition versorgen will, muss auf ein Universal-Quattro-LNB zurückgreifen. Angeschlossen wird immer ein Multischalter, der die Frequenzen auf fast unbegrenzter Empfänger verteilt.

Octo-LNB ist für die Versorgung von maximal acht analogen oder digitalen Receivern entwickelt.

MP3 (Moving Picture Experts Group Audio Layer 3)

Ein federführend im Fraunhofer Institut entwickeltes Komprimierungsverfahren für Audio-Dateien. Nicht hörbare Frequenzen werden nicht berücksichtigt und mehrfach vorkommende Sequenzen nur einmal gespeichert. So lassen sich mit MP3 Musikstücke ohne großen Qualitätsverlust in keine digitale Pakete umwandeln – wird jedoch zu stark komprimiert, leidet auch die Qualität.

PAL (Phase Alternating Line)

Herkömmlicher Fernsehstandard in Europa für analoge Fernsehsignale mit einer Auflösung. Das PAL- Farbfernsehsystem wurde 1962 von dem damaligen Entwickelungsleiter der AEG- Telefunken in Hannover, Walter Bruch, entwickelt.

PAY-PER-VIEW

Variante des Bezahlfernsehens, bei der der Zuschauer nur für Inhalte mit zeitlicher Begrenzung bezahlt, die er tatsächlich auch sieht. In der Regel ist er dafür Abonnent eines kommerziellen Pay- TV- Senders, bei dem er die Inhalte wie zum Beispiel Filme anfordert.

PCMCIA / CI- Schnittstelle / Commen Interface

Personal Computer Memory Card International Association. Eine PCMCIA-Karte ist ein Steckmodul zum Einschieben in einen Slot (Steckplatz) eines Digital-Receivers mit (®) CI.

PIP (Picture in Picture)

Die Bild- im- Bild- Technik teilt Bildschirme oder Monitore in mehrere Fenster auf. Dadurch können mehrere Inhalte von verschiedenen Zuspieleren oder Empfängern gleichzeitig dargestellt werden.

RS-232

Ein Nullmodem-Kabel ist ein serielles Kabel mit zwei „weiblichen” neunpoligen RS-232- Anschlussbuchsen. Es dient der Verbindung zwischen Receiver und PC. Ob der Receiver ein normales serielles Verbindungskabel oder ein Nullmodemkabel benötigt, kann man leicht erkennen. Wenn der serielle Anschluss am Receiver mit dem am Computer übereinstimmt, braucht man ein Nullmodem-, sonst ein normales serielles Kabel.

PIP (Picture in Picture)

Die Bild- im- Bild- Technik teilt Bildschirme oder Monitore in mehrere Fenster auf. Dadurch können mehrere Inhalte von verschiedenen Zuspieleren oder Empfängern gleichzeitig dargestellt werden.

AUFLÖSUNG

Ist ein Maß für Detailerkennung digitaler Bildschirme. Die Bilder setzen sich dabei aus vielen Einzelpunkten (Pixel) zusammen. Je höher die Zahl der Bildpunkte, desto höher die Auflösung. Die immer größer werdenden Fernsehschirme machen auch eine höhere Auflösung notwendig, um noch ein klares Bild zu bekommen. So hat der neue Fernsehstandart HDTV eine Auflösung von bis zu 1.920 mal 1.080 Punkten, während das bisherige PAL- Format auf 720 x 576 sichtbare Punkte (Pixel) kommt.
HDTV Auflösungen

BLUETOOTH

Standart für drahtlose Datenübertragung auf eine Entfernung von bis zu zehn Metern. Im Gegensatz zur Infrarot- Übertragung ist bei Bluetooth keine Sichtnähe zwischen den Geräten nötig.

BREITBILD

Bildschirm- Format moderner Fernseher im Seiten- Verhältnis 16:9. Die größere Breite entspricht mehr als das herkömmliche 4:3- Verhältnis dem natürlichen Sichtfeld des Menschen. Das Format soll sich nun als Standart durchsetzen.

Cinch-VIDEO-Kabel

ist ähnlich wie Audio Cinch,nur das Kabel ist hochwertiger; 75 Ohm.

CI-Modul

Conditional Access Module (CA oder CAM) sind Module, die zur Entschlüsselung von codierten, digitalen Satelliten-Programmen dienen. Die meistverbreiteten Module dienen der Decodierung von Irdeto, Viaccess, Seca, Nagravision, Conax u.a. hier findet man die Passende Module für Premiere, EasyTV, Arena, NTV, LigTV, FreeX TV, Sky

Dolby Digital

Bereits zum Standart bei DVD-Playern und Set-Top-Boxen gehört das Dolby-Logo. Meistens ist es auch noch mit dem Zusatz „Bitstream Out“ versehen. Das Logo zeigt an, dass das Gerät in der Lage ist, die Audiodaten digital auszugeben. Es steht allerdings nicht dafür, dass die Boxen oder der Player ein Mehrkanalton-Signal erzeugt. Hierfür ist ein Dolby-Digital- Decoder notwendigt, über den z.B. ein Audio/Video-Receiver verfügt, der auch gleichzeitig Anschlüsse für Lautsprecher bereithält.

DR

Set-Top-Boxen des Herstellers Echostar besitzen die Abkürzungen DR für Digital Recording. Folgerichtige besitzen alla Echostar-Boxen mit integrierter Festplatte das DR-Label. Allerdings gibt es für die Verwendung einer Harddisk in einer Set-Top-Box oder einem Recorder kein einheitliches Symbol. So dass in diesem Fall mehrere Labels axistieren, die aber alle das Gleiche meinen (s. HDD)

Digitalreceiver

Ein Digitalreceiver (auch Digitaldekoder oder Digitalempfänger) ist ein Empfangsgerät zur Dekodierung digital übertragener Fernseh- und Mehrwertdienste über Kabel, Satellit oder terrestrische Antenne, vor allem im DVB-Format. Dieser Empfänger kann entweder direkt in das Wiedergabegerät integriert oder als externes Gerät (Set-Top-Box) zum Nachrüsten des bestehenden Equipments realisiert sein, wobei letzteres meist mit einer Digital-Analog-Wandlung des Signals einher geht.

DVB (Digital Video Broadcasting)

Europäischer Standard zur Übertragung digitaler Fernsehdaten über Satellit (DVB-S), terrestrisch über Antenne (DVB-T) oder Kabel (DVB-C). Im Aufbau ist auch DVB-H (Handy) für Fernsehempfang auf Mobiltelefonen. Bis 2011 sollen sämtliche Fernsehsignale in Deutschland digital übertagen werden.

EPG

Als Electronic Program Guide (EPG), zu deutsch elektronische Programmzeitschrift bezeichnet man die digitale Variante einer gedruckten Zeitschrift für Fernsehprogramme und Radioprogramme, die im Empfangsgerät integriert ist. Mit Hilfe des EPGs kann man sich das laufende und kommende Fernseh- oder Radioprogramm anzeigen lassen. Die Programmübersicht beinhaltet mindestens den Titel, die Uhrzeit und die Dauer jeder Sendung. Zusätzlich können zu den einzelnen Sendungen kurze Beschreibungen des Inhalts – bei einigen EPG Formaten auch mit Bildern – angezeigt werden. Aufgrund der Integration mit dem Empfangsgerät lässt sich aus dem EPG heraus das Programm umschalten oder die Aufnahme einer ausgewählten Sendung programmieren.

FESTPLATTEN-REKORDER

Die meisten digitalen Video- Recorder sind heute mit einer Festplatte ausgestattet. Je nach Ausstattung haben die Speicher eine Kapazität von bis zu 500 Gigabyte, das können je nach Qualität etwa 650 Stunden Film sein.

HDMI (High Defintion Multimedia Interface)

Schnittstelle für die die Übertragung von Bild- und Tondaten bei HDTV in Settop- Boxen und HD- Fernsehern. Es ermöglicht die völlig digitale Übertragung von Videodaten und Digitalton bis zu acht Kanälen. Der verbraucherunfreundliche digitale Kopierschutz HDCP ist intregiert. HDMI steht für High Definition Multimedia Interface. HDMI ist eine Schnittstelle, über die Audio-, Video- und Multimediadaten digital übertragen werden können. Im Gegensatz zum Scart- Anschluss werden die digitalen Daten also nicht re-analogisiert, sondern verlustfrei über das HDMI-Kabel übertragen. Die Schnittstelle ist zusätzlich mit einem Kopierschutz ausgestattet, um illegales Kopieren zu vermeiden. Der HDMI-Anschluss wird in besondere bei Geräten verwenden, die für hochauflösendes Fernsehen (HDTV) ausgelegt sind.

HDTV (High Definition Television)

HDTV hat eine deutliche höhere Auflösung, zeigt das Bild schärfer und detailreicher und wird im Format 16:9 statt im bisherigen Maß 4:3 ausgestrahlt. Die Auflösung beträgt bis zu 1.920 x 1.080 Pixel. Um die HD- Bilder zu sehen, benötigt man einen Fernseher mit dem Siegel „HD ready“ sowie einen geeigneten digitalen Receiver fürs Kabel oder Satellit. In Deutschland gibt es bisher HDTV- Programme vom Bezahlsender Premiere sowie von ProSieben, Sat.1 und Anixe- HD.

HDMI (High Defintion Multimedia Interface)

Schnittstelle für die die Übertragung von Bild- und Tondaten bei HDTV in Settop- Boxen und HD- Fernsehern. Es ermöglicht die völlig digitale Übertragung von Videodaten und Digitalton bis zu acht Kanälen. Der verbraucherunfreundliche digitale Kopierschutz HDCP ist intregiert. HDMI steht für High Definition Multimedia Interface. HDMI ist eine Schnittstelle, über die Audio-, Video- und Multimediadaten digital übertragen werden können. Im Gegensatz zum Scart- Anschluss werden die digitalen Daten also nicht re-analogisiert, sondern verlustfrei über das HDMI-Kabel übertragen. Die Schnittstelle ist zusätzlich mit einem Kopierschutz ausgestattet, um illegales Kopieren zu vermeiden. Der HDMI-Anschluss wird in besondere bei Geräten verwenden, die für hochauflösendes Fernsehen (HDTV) ausgelegt sind.

F-Stecker

Der F-Stecker ist ein HF-Stecker für Koaxialkabel, speziell für hohe Frequenzen bis zu 1 GHz. Er wird vorwiegend in der Fernseh- und Satellitenempfangstechnik eingesetzt und eignet sich in den verschiedensten Ausführungen für 75-Ohm-Koaxialkabel mit 4 mm, 5,2 mm, 6,1 mm und 7 mm Durchmesser. Der Außendurchmesser beträgt 9,2 mm. Um eine höchst mögliche HF-Dichtigkeit zu erreichen, hat der Stecker einen Schraubverschluss. Montage-Anleitung

HDTV (High Definition Television)

HDTV hat eine deutliche höhere Auflösung, zeigt das Bild schärfer und detailreicher und wird im Format 16:9 statt im bisherigen Maß 4:3 ausgestrahlt. Die Auflösung beträgt bis zu 1.920 x 1.080 Pixel. Um die HD- Bilder zu sehen, benötigt man einen Fernseher mit dem Siegel „HD ready“ sowie einen geeigneten digitalen Receiver fürs Kabel oder Satellit. In Deutschland gibt es bisher HDTV- Programme vom Bezahlsender Premiere sowie von ProSieben, Sat.1 und Anixe- HD.

Geeignet für Premiere

Dieser Schriftzug auf der Front einer Set-Top-Box spricht eigentlich für sich selbst. Der Pay-TV-Anbiter Premiere verteilt das Label nur an Hersteller, die die Vorschriften bezüglich Jugend –und Kopierschutz einhalten. Boxen, die nicht über dieses Signet verfügen, können die Premiere-Kanäle nur mit Hilfe des Alphacrypt-CI-Moduls darstellen.

INTERLACING

Fernsehbilder werden im so genannten Zeilensprungverfahren ausgestrahlt. Dabei werden erst alle geraden und alle ungeraden Zeilen auf dem Sichtgerät abgebildet. Der Vorteil ist eine flüssige Bewertungsdarstellung bei minimal genutzter Bandbreite, der Nachteil ein mögliches Flimmern.

Koaxialkabel

Koaxialkabel sind koaxial aufgebaute unsymmetrische Hochfrequenzkabel, die vom Aufbau her aus einem signalführenden Innenleiter, dem darüber liegenden Dielektrikum, der Schirmung und dem Kabelmantel bestehen. Sie werden überall dort eingesetzt, wo hochfrequente Signale übertragen oder Signale gegen Störungen abgeschirmt werden müssen. So beispielsweise in der Antennentechnik

MPEG4 (Moving Picture Experts Group)

Kompressionsstandard, der vor allem für HDTV- Signale genutzt werden soll. Zunächst hatte MPEG3 der Standard für HDTV werden sollen, dann hat man sich jedoch auf eine Erweiterung des MPRG2- Formats geeignet, mit dem man seit 1994 Video und Ton in Fernsehqualität komprimiert hat.

Optisches Digitalkabel

Über das optische Digitalkabel werden die kompletten Toninformationen einer DVD, CD oder MD digital übertragen. Im Gegensatz zu koaxialen Digitalkabeln werden bei optischen Kabeln die Daten nicht mit elektrischen Impulsen sondern mit Lichtimpulsen übertragen.

Multifeedhalter

Fachbegriff für Ausseneinheiten zum Empfang verschiedener Satelliten. Ein Multifeed arbeitet mit mehreren LNC´s zum Empfang der verschieden angepeilten Satelliten. Multifeed-Antennen werden auf den jeweiligen Satelliten mit dem schwächsten Empfangs-Signal ausgerichtet, die Signale der leistungsstärkeren Satelliten werden im „Schiel-Effekt“ über einen oder mehrere zusätzliche, neben dem eigentlichen Brennpunkt des Parabolspiegels angeordneten LNC´s empfangen.

MHP

Interaktives Fernsehen soll das passive TV-Glotzen in aktives Mitmach-TV verwandeln. Der Zuschauer soll bei Quiz-Shows vom Fernsehsessel aus teilnehmen oder zusätzliche Daten zu Dokumentationen oder Talkshows abfragen können. Hierfür wurde die Multimedia Home Platform als Standard für interaktive TV-Anwendungen entwickelt. Bislang bieten ARD, ZDF, RTL und der Kindersender Jetix MHP-Formate an. Die TV-Zeitschrift Hörzu betreibt darüber hinaus einen EPG und das Versandhaus Otto ein Einkaufsportal auf MHP-Basis. Für den Empfang dieser Anwendungen muß die Set-Top-Box das MHP-Logo tragen.

PID (Paketidentifikation)

Verschiedene Programme eines Transportdatenstroms werden mit Paketbezeichnern (PID) gekennzeichnet. Sie dienen zur Identifizierung des einzelnen Programms innerhalb der Set-Top-Box.

PLASMA-BILDSCHIRM

Bei Plasma- Bildschirmen werden zwischen zwei Glasscheiben Molekühle von Xenon- Gas über anliegende Elektroden zur Explosion gebracht. Das entstehende ultraviolette Licht erzeugt an der Bildschirmrückwand grüne, rote und blaue Strahlung. Während herkömmliche Kathodenstrahlröhren ein Bild in rascher Abfolge rastern, sind alle Bildpunkte eines Plasmaschirmes einzeln gleichzeitig ansprechbar. Plasmas haben höhere Kontrastwerte und natürlichere Farben als LCD- Vertreter.

RAPS

Receiver Automatic Programming System (mehr Info)

Q-Link

Q-Link ist eine Technologie , mit der ein Fernseher oder auch ein DVD-Recorder einen angeschlossenen Videorecorder über die Scart-Verbindung steuern kann. So kann z.B. die Programmliste vom Fernseher übernommen oder eine Aufnahme mit dem Videorecorder direkt über die Fernbedienungen des TV-Gerätes gestartet werden. Einige Hersteller benutzen diese Technologie auch unter anderen Namen.

Scart Kabel SCART

Ein voll beschaltetes Scartkabel überträgt alle analogen Übertragungsvarianten plus den Ton sowie div. Steuersignale für die Kommunikation zwischen den Geräten. Eine Plug&Play Lösung.